Kranke Kinder kann man nicht ausbilden, deswegen müssen sie zunächst einmal gesund sein können. Kontaminiertes Trinkwasser ist ein Grundübel in allen Entwicklungsländern und so auch in Myanmar. Wir lassen daher zuerst Tiefbrunnen bohren und legen Wasserversorgungssysteme mit Tanks und Leitungen an. Wir bauen Küchen, Waschräume und Toiletten, die an ein Abwassersystem mit Senkgrube angeschlossen sind.

Myanmar Wasserversorgung

Die größeren Heime verfügen über eine kleine Klinik. Unser burmesisches Gesundheitsteam (eine Ärztin und ein Fachmann für Gesundheitswesen) hat alle Kinder interviewt und untersucht, gibt Seminare in Hygiene und Gesundheitsvorsorge und kontrolliert die Heime regelmäßig. Die Ärztin erhält von allen Heimen vierteljährlich Krankenstatistiken.
Die häufigsten Krankheiten waren in der Vergangenheit Wurmbefall, Hautkrankheiten und Durchfall, aber auch (je nach Gebiet) Typhus, Lungenentzündung, Malaria, Denguefieber und TB. Durch unsere Maßnahmen konnten wir die Krankheitsfälle in allen Heimen drastisch und nachhaltig senken.

Unsere Stiftung unterstützt die gesundheitlichen und ärztlichen Maßnahmen mit einem jährlichen Förderbertrag für den Health Fund des jeweiligen Waisenheimes.

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