Am 2. Mai 2008 traf der verheerende Zyklon Nargis auf das Ayeyarwady Delta. Er setzte weite Teile unter Wasser und zerstörte Gebäude, Äcker und Infrastruktur. Die Ernte war vernichtet und das Vieh ertrank in den Wassermassen. Etwa einhunderttausend Menschen verloren ihr Leben. Über 1.000 Kinder waren zu Waisen geworden.

Nur zwei Tage danach war unser burmesisches Team unter Leitung unseres Repräsentanten, U Min Lwin Oo (Min Min) in dem Katastrophengebiet und leistete erste Hilfe insbesondere für Kinder. Unsere burmesischen Freunde verteilten in den folgenden Wochen Lebensmittel, Moskitonetze, Hygieneartikel und Kleidung. Unsere Förderer in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben uns finanziell großzügig unterstützt.

Nach der Nothilfe haben wir dann mit dem kompletten Wiederaufbau von drei Waisenheimen und zwei Grundschulen begonnen.

Kyailat Maedchen Jungen in Myanmar Kyailat Frauen

Die nächste Naturkatastrophe geschah im Sommer, also während der Monsunzeit, im Jahr 2015. Ungewöhnlich heftige Monsunstürme und Regenfälle führten zu weiten Überschwemmungen in zahlreichen Provinzen und auch wieder im Deltagebiet, in dem wir schon einmal, nämlich in 2008, Nothilfe geleistet hatten. Unsere burmesischen Helfer mieteten Lastwagen für den Transport der Hilfsgüter und im Katastrophengebiet, im dem alle Straßen überschwemmt waren, liehen sie Boote, um die entlegenen und abgeschnittenen Orte zu erreichen. An die Menschen, die sich auf die Dächer hatten retten können, wurden Lebensmittel, Decken und Kleidung verteilt.

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