Kahni Schule Neubau Unterricht

Die schulischen Maßnahmen umfassen den Besuch von Grund-, Mittel- und Oberschulen, Abiturvorbereitungen und den Besuch von Hochschulen. Als unser Einsatz im Jungenheim begann, besuchte ein Junge eine Universität; heute studieren zahlreiche Jungen und Mädchen an verschiedene Hochschulen. Leider gehen die von uns geförderten Jugendlichen oft auf schlechte staatliche Mittel- und Oberschulen, so dass wir sie zwei Jahre lang mit Sonderunterricht und speziellen Lehrern auf das Abitur, das über den Zugang zu Universitäten entscheidet, vorbereiten müssen. Die von uns unterstützten Kinder sind auch dadurch benachteiligt, dass sie oft erst später in die von uns begleiteten Heime kommen und dass sie zu dem Zeitpunkt zwar ihre Stammessprache gut, die Nationalsprache Burmesisch aber nur unzureichend sprechen.

Unterricht in Myanmar

Die von uns geförderten Kinder und Jugendlichen werden in Englisch und PC Anwendungen unterrichtet, wofür Sprachlabore und PC Trainingsräume eingerichtet worden sind.

Zwei der älteren Jungen arbeiteten als Computer Spezialisten (Systems Engineers) bei einer Tochtergesellschaft der Merck KGaA in Singapur. Beide sind Kinder von verstorbenen Bergbauern und kommen aus dem Shan Hochland. Ihre Ausbildung stellte sicher, dass sie nicht mehr in die Armut zurückkehren werden.

Im Mädchenheim in Kyaiklat haben wir zusammen mit einem australischen Förderkreis eine Lehrwerkstatt für Schneiderei eingerichtet, die recht erfolgreich ist. Im Kani Jungenheim wurde eine Lehrwerkstatt für Dieselmotoren, wie sie in der Landwirtschaft und der Fischerei eingesetzt werden, eröffnet. Wir wollen die praktische Ausbildung noch ausweiten, weil Jugendliche mit einer solchen Ausbildung gute Chancen auf einen angemessenen Arbeitsplatz haben.

Alle unsere Heime haben einen Education Fund eingerichtet, den wir regelmäßig mit einem Förderbetrag unterstützen. In zwei Heimen konnten pensionierte burmesische Lehrer als Educator eingestellt werden. Sie sind verantwortlich für alle schulischen und anderen Ausbildungsmaßnahmen. Zwei der Heime verfügen über eigene Schulen, die auch von Kindern aus der Nachbarschaft, die sich die staatlichen Schulen nicht leisten können, besucht werden. In der Kin Ywa Grund- und Mittelschule in Mawlamyine werden 550 Kinder aus dem angrenzenden Armenviertel unterrichtet und gesundheitlich betreut. Der Schulbesuch dieser Schulen ist natürlich kostenlos.

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